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Haus der Heimat, Wien

Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft in Österreich (DAG)

Informieren Sie sich untenstehend bzw. hier über die aktuelle Terminübersicht der DAG, des VLÖ und seiner Mitglieder. Wir laden Sie ebenfalls gerne herzlich dazu ein, uns Ihre Veranstaltungshinweise mitzuteilen, wir übernehmen diese gerne in unserer Terminvorschau!            





Termine

Terminübersicht

           „Not und Brot“
Ein Roman über die Geschichte der Donauschwaben vom Ursprung bis zur Vertreibung und Sesshaftmachung in der neuen Heimat


Staatsbürgerschaft und Staatsvertrag

Die 1951 geregelte Gleichstellung der volksdeutschen Heimatvertriebenen mit den Inländern am Arbeitsmarkt setzte einen Prozess in Gang, der bis in die 1960er Jahre anhielt und dafür verantwortlich war, dass sich die Gleichstellung auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens verwirklichen konnte. Wichtige Voraussetzungen dafür waren die Verankerung von volksdeutschen Vertretern in den österreichischen Interessensverbänden und die Gründung von volksdeutschen Einrichtungen innerhalb der österreichischen Parteien. Auf sozialdemokratischer Seite war es die 1950 ins Leben gerufene Interessensgemeinschaft Volksdeutscher Heimatvertriebener (IVH), der Sebastian Werni vorstand. Werni war auch Mitglied des volksdeutschen Beirats und konnte in dieser Funktion auf die SPÖ und den ÖGB positiv im Interesse der Heimatvertriebenen einwirken. So trug etwa die Bereitschaft des ÖGB, die Gleichstellung der volksdeutschen Arbeitnehmer zu empfehlen, die Handschrift Wernis. Auf Seiten der ÖVP war es Erwin Machunze, der das Vertriebenenreferat der ÖVP leitete und als Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat die Volksdeutschen auf parlamentarischer Ebene vertrat und an vorderster Stelle die gesetzlichen Maßnahmen zu deren Gleichstellung und Eingliederung mitbestimmte.


Weniger Bedeutung kam einer von der KPÖ initiierten Einrichtung für fortschrittliche Volksdeutsche zu, weil sie eine ideologische Positionierung einnahm, auf deren Ebene eine Verständigung mit der ganz großen Mehrheit der Heimatvertriebenen nicht möglich war. Ab der Mitte der 1950er Jahre erhielten die Volksdeutschen mit dem Verband der Unabhängigen (VdU), der Vorläuferin der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), einen weiteren starken Fürsprecher im österreichischen Parlament. Der VdU machte vornehmlich in Form parlamentarischer Anfragen auf die volksdeutschen Problemfelder aufmerksam.


Organisationsstruktur  I  Mitglieder  I  Der Vorstand  I  Gründung und Geschichte I  Junge Donauschwaben  I  Heimatortsgemeinschaften  I  Beschlüsse & Resolutionen  I  Materialien

Sebastian Werni und Rosa Jochmann

Weiterführende Links:


Die ersten Schritte auf dem Wege zur Gleichstellung

Weg aus Österreich oder „Raus aus den Lagern“

Der deutsche Lastenausgleich und der Weg zum Kreuznacher Abkommen

Festigung und Neubeginn

Das neue Europa entsteht


Der Jaeger Plan

Bank für Heimatvertriebene: Traum oder Wirklichkeit?

UN-Flüchtlings-kommissariat verlangt Gesamtpaket als Lösung

Optionsgesetz