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Haus der Heimat, Wien

Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft in Österreich (DAG)

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           „Not und Brot“
Ein Roman über die Geschichte der Donauschwaben vom Ursprung bis zur Vertreibung und Sesshaftmachung in der neuen Heimat


Pressedienst der Donauschwäbischen Arbeitsgemeinschaft (DAG)

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Pressedienst des Verbands der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ)

PA2014-08; 12.06.2014


VLÖ-Podiumsdiskussion: "Europa der Regionen - Unsere Chance: Künftige Aufgaben von Politik und Vertriebenenorganisationen"


Heimatvertriebene diskutierten im Haus der Heimat mit Nationalratsabgeordneten von ÖVP, FPÖ, Grünen und Team Stronach


Der Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) lud für 11. Juni 2014 zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Europa der Regionen - Unsere Chance: Künftige Aufgaben von Politik und Vertriebenenorganisationen" in das "Haus der Heimat" ein. Der erste stellvertretende VLÖ-Bundesvorsitzende und SLÖ-Bundesobmann LAbg. aD Gerhard Zeihsel freute sich, im Kreise von zahlreichen Heimatvertriebenen und Interessierten die Nationalratsabgeordneten Mag. Michael Hammer (ÖVP), Anneliese Kitzmüller (FPÖ), Dipl.Ing. Dr. Wolfgang Pirklhuber (Die Grünen) und Christoph Hagen (Team Stronach) begrüßen zu können.


"Es ist das Ansinnen des VLÖ, dass wichtige Themenbereiche, von denen die Heimatvertriebenen und Heimatverbliebenen betroffen sind, energisch, nachhaltig und mit entsprechenden Perspektiven auf politischer Ebene behandelt werden", erläuterte Zeihsel, der verschiedenste Themenblöcke zur Diskussion vorbereitet hatte, so insbesondere Rechtsfragen, von denen zehntausende österreichische Staatsbürger negativ betroffen sind, wie etwa Restitutionsansprüche Vertriebener aus Tschechien, der Slowakei und auch aus Kroatien - verbunden mit den in diesen Ländern noch immer bestehenden Unrechtsgesetzgebungen wie den Beneš-Dekreten und den AVNOJ-Gesetzen.


"Dass die Aufnahme eines Staates in die europäische Wertegemeinschaft nicht unbedingt die erhofften Lösungen in Menschenrechtsfragen mit sich bringt, zeigt die traurige Tatsache, dass die in Slowenien lebende deutsche Volksgruppe noch immer nicht als autochthone Minderheit im Verfassungsrang anerkannt ist, obwohl dies in allen Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens der Fall ist", so Zeihsel weiter, dem die Nationalratsabgeordneten in dieser Frage unisono beipflichteten und auch auf den bestehenden Sechs-Parteien-Beschluss des Parlaments hinwiesen.


"Endlich Nägel mit Köpfen zu machen", wünschte sich die freiheitliche Vertriebenensprecherin NR-Abg. Anneliese Kitzmüller im Zusammenhang mit der Slowenien-Thematik auch hinsichtlich der Errichtung einer internationalen Gedenkstätte am Bacherngebirge (Pohorje), um jene abertausenden Opfer verschiedenster Ethnien in würdiger und ehrvoller Weise zu gedenken, die dort vor und nach dem Ende des 2. Weltkrieges aus politischen und ethnischen Gründen ermordet und in Massengräbern verscharrt wurden.


"Dass noch viel Aufklärungsarbeit in den verschiedenen Ländern notwendig sein wird, um für Heimatvertriebene und Heimatverbliebene positive Ergebnisse zu erzielen, ist unumstritten", führte Zeihsel weiter aus. Grün-Mandatar Wolfgang Pirklhuber pflichtete Zeihsel bei und setzt wie auch die anderen Abgeordneten in diesem Zusammenhang vermehrt auf die junge Generation in den einzelnen Ländern.

"So ist es wichtig, gerade auch die Jugend für dieses Thema zu sensibilisieren und das geschehene Unrecht der Vertreibungsverbrechen und des Genozids an Millionen deutschen Altösterreichern auch im Geschichtsunterricht vermehrt zu verankern", ergänzte ÖVP-Vertriebenensprecher Michael Hammer und berichtete über seine bisherigen Initiativen in dieser Sache.


"Als Zeichen der Solidarität mit den Heimatvertriebenen und im Gedenken an die deutschen Opfer altösterreichischer Herkunft setzt sich der VLÖ für die Einführung eines Nationalen Gedenktages ein", so Zeihsel weiter. Dieser Thematik soll im Herbst 2014, anlässlich des 60-jährigen Bestehens des VLÖ und eines Festakts im Parlament noch breiter Raum gewidmet werden.


"Generell muss festgehalten werden, dass die Abgeordneten der wichtigen Arbeit des VLÖ sehr wohlwollend gegenüber stehen", ergänzt Zeihsel, der im Zuge der Diskussion auch um Unterstützung hinsichtlich der Aufstockung des VLÖ-Stiftungsvermögens durch die Republik Österreich warb, damit die operative Arbeit des VLÖ auch weiterhin gewährleistet bleibt. Gerade in diesem Zusammenhang will der Team-Stronach-Abgeordnete Christoph Hagen explizit auch in seinen eigenen Reihen werben.


"Es war uns wichtig, im Rahmen dieser Podiumsdiskussion wichtige Themenbereiche mit den Abgeordneten anzusprechen, Sachverhalte behandelt zu wissen und VLÖ-Positionen entsprechend zu untermauern", freut sich der erste stellvertretende VLÖ-Bundesvorsitzende und SLÖ-Bundesobmann Gerhard Zeihsel abschließend über eine gelungene Veranstaltung im "Haus der Heimat".



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Bildtext: VLÖ-Podiumsdiskussion im "Haus der Heimat" am 11. Juni 2014: (v.l.n.r.): Abg.z.NR DI Dr. Wolfgang Pirklhuber, Abg.z.NR Christoph Hagen, Abg.z.NR Anneliese Kitzmüller, SLÖ-Bundesobmann Gerhard Zeihsel, Abg.z.NR Mag. Michael Hammer; Quelle: Nechvatal


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