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Haus der Heimat, Wien

Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft in Österreich (DAG)

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Termine

Terminübersicht

           „Not und Brot“
Ein Roman über die Geschichte der Donauschwaben vom Ursprung bis zur Vertreibung und Sesshaftmachung in der neuen Heimat


Pressedienst der Donauschwäbischen Arbeitsgemeinschaft (DAG)

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Rückfragehinweis: VLÖ, Haus der Heimat, Ing. Norbert Kapeller, Steingasse 25, A-1030 Wien
T: +43/(0)1/7185905; M: +43/(0)664/3520305; E: norbert.kapeller@vloe.at



PA2012-16; 10. September 2012
Kroatien ist in der Restitutionsfrage säumig und beweist mangelndes Lösungsinteresse


VLÖ-Bundesvorsitzender Reimann sieht in Kroatien dringenden Handlungsbedarf gegeben


„So erfolgreich der Weg Restitution in Serbien beschritten wird, so säumig ist Kroatien jedoch leider immer noch“, ist der VLÖ-Bundesvorsitzende DI Rudolf Reimann vom Zögern Kroatiens enttäuscht, denn leider scheine sich auch im Falle Kroatiens zu bestätigen, dass sich Geschichte immer wieder wiederholt.


In der ersten Jahreshälfte haben der VLÖ und die DAG mit großem Engagement die österreichische Regierung und das österreichische Parlament darauf aufmerksam gemacht, dass Kroatien im Falle der Wiedergutmachung an den vertriebenen Donauschwaben noch vor der Ratifizierung des EU-Beitritts durch die Republik Österreich zu arbeiten hätte.


„Alle Bedenken seitens der betroffenen Heimatvertriebenen wurde von der österreichischen Politik jedoch mehrheitlich zur Seite geschoben und die Hinweise auf das Verhalten von Tschechien und der Slowakei ignoriert“, so Reimann weiter.


„Nun beweisen auch fehlende Gesetzesinitiativen das mangelnde Lösungsinteresse Kroatiens, welches auch durch Zahlen untermauert wird“, hält der VLÖ-Bundesvorsitzende fest. Grundsätzlich gibt es Anträge auf Entschädigung aus Österreich und Italien, wobei bei diesen ein sehr ähnliches Bild der Entscheidungen durch Kroatien gegeben ist: „Bei jeweils unter einem Prozent der Antragssteller aus Österreich und Italien wurde einer Vermögensrückgabe vorwiegend in Naturalrestitution nachgekommen, in drei Viertel aller Anträge wurde hingegen abweisend entschieden und in allen offenen Fällen gibt es noch keine auch nur irgendwie geartete Antwort“, zeigt sich Reimann enttäuscht. So zeige sich deutlich, dass das bestehende Restitutionsgesetz in Kroatien sowohl die Donauschwaben als auch die Italiener übergeht.


„Deshalb ist dringender Handlungsbedarf gegeben“, betont Rudolf Reimann und verspricht seinen donauschwäbischen Landsleuten auch in dieser Frage stetiger Anwalt für Gerechtigkeit und geschichtliche Wahrheit zu sein. „Wir werden in Österreich und auch in Kroatien so lange unsere Stimme mit Bestimmtheit und Mut erheben, bis auch diese Ungerechtigkeit abgefedert ist. Wir werden besonders auf die österreichische Regierung einwirken, damit diese die diplomatischen Möglichkeiten in Gang setzt um Kroatien zum Einlenken zu bewegen", so Reimann abschließend.



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